Aktuelles


[21.06.2008]Was ist dran an der neusten Mobilfunkstudie?

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel gab zum Mobilfunk und Handys eine unverantwortliche Entwarnung: sie seien ungefährlich.
Nur bei Kindern gäbe es noch offene Fragen.
Das hätte eine große Studie der Bundesregierung bewiesen.
Aber: gerade Studien, die Gesundheitsgefahren für Kinder hätten klären können, wurden aus dem Deutschen Mobilfunkforschungsprogramm gestrichen.
Ist dies ein Zufall? Schon 2001 kritisierte das Mitglied der Strahlenschutzkommission, Prof. Jöckel im Bundestagshearing, dass diese Technik ohne Folgenabschätzung für Kinder eingeführt wird.
Warum wurde seither nicht daran mit Hochdruck geforscht?
Weil man die Ergebnisse fürchtet. Kinder sind schließlich die UMTS - Hauptkunden.

Während sich Umweltminister Gabriel dem Druck der Mobilfunklobby beugt

gibt die Russische Strahlenschutzkommisssion RNCNIRP im April 2008 ihren dramatischen Appell zur Gefährdung der heranwachsenden Generation von Kindern durch Mobilfunk heraus und veröffentlicht schwedisch-russische Studien dazu

stellen im Mai auf einem internationalen Kongress in Thessaloniki zum Mobilfunk führende Experten besorgniserregende neue Forschungsergebnisse besonders zur Gefährdung von Embryos, Schwangeren und Kindern vor und warnen vor den Auswirkungen der Masten

Veröffentlicht die französische Presse am 15.6.2008 eine eindringliche Vorsorge - Warnung von 20 führenden französischen Krebsspezialisten, initiiert von dem Arzt David Servan-Schreiber

erscheint letzte Woche von der Südtiroler Ärztekammer und der Verbraucherzentrale Südtirol ein Flyer "Die Gesundheit ist in Gefahr - Risiko Mobilfunk"

beweisen vier internationale Studien aus Schweden, Russland, Deutschland und Österreich inzwischen die hohe Krebsgefahr durch UMTS Strahlung;

kritisiert die internationale Forschung diese Verharmlosungen. Lesen Sie die deutsche Übersetzung des Vortrages über den Stand der internationalen Forschung von Prof. Igor Belyaev ( Universität Stockholm, Mitglied der RNCNIRP): „Risikoabschätzung von Langzeitexpositionen gegenüber nichtthermischer Mobilfunk-Mikrowellenstrahlung“, Stockholm 2006 (siehe www.der-mast-muss-weg.de)

Der Staat missachtet diese Erkenntnisse und den Vorsorgegedanken.
Schließlich ist er über die Telekom selbst am Geschäft beteiligt.
Wes Brot ich eß... 50 Milliarden Euro Lizenzgebühren zeigen Wirkung.
Es ist wie beim Klimawandel, CO2, Asbest, Rauchen und PCB – um des Geschäftes Willen wird vertuscht und auf Zeit gespielt.
Das Fatale: unsere Kommunalpolitiker werden sich durch die Berliner Verharmlosungen entlastet und im Nichtstun bestärkt fühlen.

Quelle: www.der-mast-muss-weg.de



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